Aktuelles:



Führungskräfte wiegen sich in falscher Sicherheit
21.2.2012 – Vorsorgekonzepte der betrieblichen Altersversorgung für Geschäftsführer und Vorstände müssen regelmäßig überprüft werden. Doch Versicherungsfachleute werden bei der Prüfung meist außen vor gelassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Hamburger Industrieversicherungs-Maklers Gossler, Gobert & Wolters.
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Gefährliche Liebesgrüße
14.2.2012 – Pünktlich zum Valentinstag sind wieder einmal E-Mails in Umlauf, die man lieber nicht öffnen sollte. Aber auch Kreditkartennutzer stehen derzeit wieder im Fokus von Onlinekriminellen. Nutzer von Firefox und Thunderbird müssen ebenfalls Hand anlegen.     Weitere Informationen im unteren Bereich dieser Seite ...





Impressum / Google-Analytics
Google sieht nunmehr selber verpflichtend in den Nutzungsbedingungen einen Hinweis vor, welcher Web-seitenbesucher über die Datenerhebung, -speicherung und -verwendung bei der Nutzung des Trackingtools "Google Analytics" informiert.

                 Daher ist eine Anpassung der Datenschutzerklärungen dringend geboten!

Onlinehändler und Webseitenbetreiber, welche das Trackingtool Google Analytics nutzen, sollten daher in allen Datenschutzerklärungen die Klausel, welche die Webseitenbesucher über die Nutzung von Google Analytics informiert durch die aktuelle Formulierung austauschen.



Wichtige Informationen vom "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik"
erhalten Sie über diesen Link: 
www.bsi.bund.de



Tückischer Angriff auf Facebook-Nutzer
20.1.2012 – Mithilfe eines erpresserischen Schädlings namens „Carberp“ versuchen Onlinekriminelle derzeit in großem Stil, an das Geld von Mitgliedern des sozialen Online-Netzwerks Facebook zu gelangen. Die Betroffenen sollten sich unter keinen Umständen auf den Erpressungsversuch einlassen. Denn es gibt wirksamere Möglichkeiten, Carberp wieder los zu werden. 
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Update mit sieben Flicken für brisante Microsoft-Schwachstellen
12.1.2012 – Am ersten Flickentag des neuen Jahres hat Microsoft eine Hand voll wichtiger Updates veröffentlicht. Mit ihnen können mehrere gefährliche Sicherheitslücken geschlossen werden. Wegen der Brisanz der zu beseitigenden Schwachstellen sollten die Reparaturarbeiten möglichst umgehend durchgeführt werden.
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Keine Chance für Schadsoftware „DNS-Changer“
 

12.1.2012 – Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihren Computer auf einen Befall mit einer Schadsoftware namens „DNS-Changer“ zu überprüfen. Denn sollte der PC durch den Schädling verseucht sein, ist in absehbarer Zeit keine Internetnutzung mehr möglich.
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Phishing von Zugangsdaten für DHL-Packstationen
10.1.2012 – Wer in diesen Tagen eine E-Mail erhält, die vermeintlich von der Deutschen Post stammt, sollte lieber etwas genauer hinschauen. Denn dabei könnte es sich um den Versuch von Betrügern handeln, an fremde Zugangsdaten für Packstationen zu gelangen.     Weitere Informationen im unteren Bereich dieser Seite ...






Windows-Großalarm für Computernutzer
9.1.2012 – Im Windows-Betriebssystem ist eine gefährliche Sicherheitslücke entdeckt worden. Stress gibt es auch für Nutzer des Foxit Readers sowie des VLC-Mediaplayers. Doch während die Foxit Reader-Entwickler und die Microsoft-Ingenieure Updates zur Beseitigung der Schwachstellen veröffentlicht haben, lässt der Hersteller des Players die Anwender zumindest derzeit im Regen stehen.     Weitere Informationen im unteren Bereich dieser Seite ...




Führungskräfte wiegen sich in falscher Sicherheit
21.02.2012 ... Direktzusagen gehören für Geschäftsführer und Vorstände zu den tragenden Säulen der Altersvorsorge. Doch wie gründlich werden die oft komplexen Vereinbarungen überprüft und von wem?

Versicherungsexperten werden bei Überprüfungen selten hinzugezogen. In der Regel erhalten Steuerberater und Wirtschaftsprüfer den Verzug. Das berge die Gefahr einer zu einseitigen Prüfung. Zu dieser Einschätzung kommt Gossler, Gobert & Wolters Gruppe (GGW), ein Hamburger Industrieversicherungs-Makler, in ihrer Studie „Unternehmerversorgung 2012“, die auf den Aussagen von 98 Firmen basiert.



Nur 13 Prozent beteiligen Versicherungsexperten

Etwa 70 Prozent der Unternehmen lassen ihre Verträge regelmäßig überprüfen, lautet ein Studienergebnis. Von den befragten Unternehmen beteiligen jedoch nur 13 Prozent ihre Versicherungsexperten bei der Überprüfung. Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sind dagegen bei jedem zweiten Unternehmen mit von der Partie.

Dabei gebe es für auf die bAV spezialisierte Versicherungsfachleute ein vielfältiges Beratungsfeld, monieren die Autoren der Studie. Bei Direktzusagen sollte zum Beispiel regelmäßig überprüft werden, ob die gebildeten Rücklagen des Unternehmens für eine spätere Versorgung der Geschäftsführer und Führungskräfte auch wirklich ausreichen. Im ungünstigsten Fall könnten ansonsten im Zahlungszeitpunkt Liquiditätsengpässe entstehen.

Optimierungsbedarf in der Finanzierung
Eine weitere Aufgabe, für die bAV-Versicherungsexperten prädestiniert sind, ist laut GGW die kontinuierliche Optimierung der möglichen Finanzierungs-Instrumente. Oftmals unterstelle der Mandant, dass die Versorgungs-Verpflichtung und die zur Finanzierung abgeschlossenen Verträge kongruent seien. Das träfe aber häufig nicht zu.

Die mangelnde Übereinstimmung von Verpflichtung und Finanzierung könne unterschiedliche Ursachen haben: die Nichtberücksichtigung biometrischer Risiken, ein unterschiedlich angesetztes Endalter, verschiedenen Versicherungsdauern oder Dynamikregelungen. Zudem gebe es häufig Unterdeckungen bei Finanzierungsprodukten, weil sich der Markt und damit die Kapitalanlagen nicht so entwickelt haben, wie erwartet.

Dynamisierung wird oft vernachlässigt
Auch das Thema Dynamisierung von Versorgungsleistungen werde von bAV-Kunden häufig vernachlässigt, so Martin Meiselbach, Geschäftsführer der GGW Tochtergesellschaft GGW Versorgungsmanagement GmbH, gegenüber dem VersicherungsJournal. Dabei zahle sich eine Dynamisierung gleich doppelt aus. Einerseits durch eine höhere Kalkulierbarkeit der Versorgung für den Berechtigten und für den Betrieb. Zudem profitieren Unternehmen von erhöhten Pensionsrückstellungen.

Zu stiefmütterlich wird bei der Prüfung der Verträge das Thema Insolvenzschutz behandelt. Unter den Befragten landete das Thema nur auf dem dritten Platz. „Das Risiko Insolvenz und seine Auswirkungen auf die betriebliche Altersversorgung wird möglicherweise unterschätzt“, meint Meiselbach.

Dabei gelte es sicherzustellen, dass die im Rahmen der bAV erzielten Vermögensbeträge im Ernstfall nicht durch einen Formfehler gänzlich in die Insolvenzmasse einfließen. Sonst stünden Geschäftsführer am Ende nicht nur ohne Unternehmen, sondern auch ohne Auskommen im Alter dar.





Gefährliche Liebesgrüße
14.2.2012  ...
Der heutige Valentinstag ist nicht nur der Tag der Blumenhändler und Liebenden, sondern auch ein Großkampftag für Internetkriminelle. Wie in jedem Jahr sind nämlich rund um den 14. Februar massenhaft E-Mails in Umlauf, die ahnungslose Internetnutzer in die Falle locken sollen.

Angebliche Gutscheine
Von Last-Minute Angeboten für Menschen, die es versäumt haben, ihre(n) Liebste oder Liebsten mit einer kleinen Aufmerksamkeit zu überraschen, über vermeintliche Liebesbotschaften in sozialen Online-Netzwerken bis hin zu angeblichen Grußkarten bieten die Kriminellen ihre gesamte Programmpalette.
Dabei geht es entweder darum, die Empfänger der Botschaften auf Internetseiten zu locken, auf denen zum Beispiel ihre Kreditkartendaten gestohlen werden, oder aber ihre Rechner mit Computerschädlingen zu verseuchen, die unter anderem dazu in der Lage sind, Onlinebanking-Daten auszuspionieren.
Beliebt sind auch Verlockungen mit angeblichen Gutscheinen für Online-Shops wie denen des Media-Marktes, Saturn oder auch Amazon, die ebenfalls einzig zum Ziel haben, die Empfänger aufs Kreuz zu legen.

Ergo: Wer heute entsprechende Botschaften erhält, sollte sie unverzüglich in den virtuellen Papierkorb befördern, ohne zuvor einem darin enthaltenen Link zu folgen oder einen Dateianhang zu öffnen.

Warnung vor Kreditkarten-Mails
Dieser Rat gilt auch für E-Mails, die angeblich vom Visa- beziehungsweise Mastercard Support Team stammen.
In den Mails wird behauptet, dass die Kreditkarte der Empfänger aus Sicherheitsgründen gesperrt wurde. Erst nach Verifizierung der Daten sei eine erneute Freischaltung möglich. Dazu solle man ein den E-Mails als Dateianhang beigefügtes Formular ausfüllen beziehungsweise einem Link folgen.

Beides führt ins Verderben. Daher der dringende Rat: Finger weg! Kreditkartenunternehmen verschicken niemals derartige E-Mails. Trotz gegebenenfalls perfekter Tarnung kann es sich nur um einen Betrugsversuch handeln.

Neue Firefox- und Thunderbird-Versionen
Nicht mit Betrug, sondern mit Sicherheitsproblemen hat die Mozilla Foundation zu kämpfen. Denn in den erst kürzlich veröffentlichten Versionen 10 des Firefox-Browsers sowie des E-Mail-Programms Thunderbird ist eine gefährliche Sicherheitslücke entdeckt worden.
Mit der jetzt zur Verfügung gestellten Version 10.0.1 wurden außerdem einige Stabilitätsprobleme und ein paar sonstige Macken beseitigt.
Wer die Programme nutzt, sollte schleunigst die fehlerbereinigte Version installieren. Dazu klickt man auf Hilfe / Über Firefox beziehungsweise Über Thunderbird um danach auf Nach Updates suchen zu klicken. Anschließend muss man nur noch den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen.

Die Zeitschrift Computerbild hat die neue Firefox-Version einem Test unterzogen. Das Fazit: Firefox ist schneller, komfortabler und vielseitiger als jemals zuvor.




Tückischer Angriff auf Facebook-Nutzer
20.1.2012. ...Mit über 700 Millionen Mitgliedern ist Facebook das weltweit größte soziale Onlinenetzwerk. Allein in Deutschland wird Facebook von rund 20 Millionen Menschen genutzt. Angriffe auf Facebook-Konten versprechen Cyberkriminellen daher ein gutes Geschäft, zumal es in dem aktuellen Fall um die Erpressung von Geld geht.

Gesperrter Zugang
Dazu setzen die Gangster einen Trojaner mit Namen „Carberp“ ein, der unter anderem durch Dateianhänge in E-Mails fragwürdiger Herkunft oder durch den Besuch bestimmter Internetseiten verbreitet wird.
Ruft das Opfer anschließend sein Facebook-Konto auf, erlebt es eine böse Überraschung. Der Schädling klinkt sich nämlich in das Internetzugangs-Programm ein, um auf diese Weise Anfragen an den Facebook-Server abfangen zu können.
So gelingt es ihm, eine ihrem äußeren Anschein nach von Facebook stammende Meldung einzublenden, in welcher dem vermutlich verdutzten Facebook-Mitglied mitgeteilt wird, dass sein Zugang vorübergehend gesperrt ist.

20 Euro
Um den Zugang wieder freizuschalten, wird man zur Eingabe persönlicher Daten, wie etwa seinem Namen, seiner E-Mail-Adresse und dem Facebook-Passwort aufgefordert. Außerdem wird behauptet, dass man zur Freischaltung des Zugangs einen Gutscheincode im Wert von 20 Euro des anonymen Onlinebezahlsystems Ukash benötigt.



Doch auf diesen Erpressungsversuch sollte man sich keinesfalls einlassen. Denn danach ist man nicht nur um 20 Euro ärmer, sondern auch um die Erfahrung reicher, dass der Facebook-Zugang auch weiterhin gesperrt bleibt.

So kann man sich schützen
Der sehr gut getarnte Carberp-Trojaner kann jedoch noch mehr. Er ist nach Ansicht von Experten nämlich zusätzlich dazu in der Lage, einen durch ihn infizierten PC in ein kriminelles Botnetz einzubinden und Spionagetätigkeiten zu entfalten.


Um sich vor derartigen Angriffen zu schützen, wird nicht nur dazu geraten, einen großen Bogen um fragwürdige E-Mails und Internetseiten zu machen, sondern auch sein hoffentlich installiertes Antiviren-Programm auf dem neuesten Stand zu halten. 

Nach einer Infektion soll nach Meinung von Telekom-Experten außerdem das Windows Tool zum Entfernen bösartiger Software dabei helfen können, den Schädling wieder loszuwerden. An dieser Aussage sind Zweifel erlaubt. Denn in der aktuellen Liste der Schädlinge, die mit dem Werkzeug entfernt werden können, tauchte der Name Carberp noch nicht auf. 
 


Update mit sieben Flicken für brisante Microsoft-Schwachstellen
12.1.2012.  ...Die etwaige Hoffnung mancher Microsoft-Kunden, das neue Jahr etwas ruhiger angehen zu können, hat sich nicht erfüllt. Denn gleich zu Jahresbeginn hat der Software-Gigant sieben Updates veröffentlicht, mit denen acht gefährliche Sicherheitslücken beseitigt werden können.

Umgehend handeln
Hinweise wie: „Ein Angreifer, der die Sicherheits-Anfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte erlangen wie der lokale Benutzer“, wirken nicht beruhigend. Um solche und ähnliche Probleme geht es aber, wenn die jetzt veröffentlichten Reparaturflicken nicht schnellstmöglich installiert werden.

Betroffen sind die Windows-Betriebssysteme XP, Vista, Windows 7 sowie die Windows-Server 2003 und 2008. Außerdem gilt es, ein als besonders gefährlich eingestuftes Leck in der Windows-Multimedia-Bibliothek zu schließen. Wird diese Schwachstelle nicht repariert, kann sie beim Aufruf bestimmter Mediadateien für Angriffe ausgenutzt werden.

Da Microsoft schon in Kürze mit gezielten Angriffen auf PCs rechnet, auf denen die jetzt zur Verfügung gestellten Flicken nicht installiert wurden, wird dringend empfohlen, die Reparaturarbeiten umgehend durchzuführen.


Updatefunktion nutzen
Dazu bedient man sich am besten der Windows- beziehungsweise Microsoft-Update-Funktion, die nach einem Mausklick auf den Start-Button zu erreichen ist.

Deren Anzeige funktioniert je nach verwendetem Betriebssystem unterschiedlich. Denn während die Updatefunktion zum Beispiel bei Windows XP sofort sichtbar wird, ist bei Windows 7 ein Umweg über die Systemsteuerung und dort über den Bereich System und Sicherheit nötig.

Nach der Installation der Flicken ist ein Neustart des PCs erforderlich. Die Arbeiten sind trotz allem schnell erledigt, sodass sie auch während des laufenden Bürobetriebs durchgeführt werden können.

Wie immer hat Microsoft im Rahmen des traditionellen Flickentags auch Updates für das Windows Tool zum Entfernen bösartiger Software sowie für den Junk-E-Mail-Filter von Outlook 2003, 2007 und 2010 zur Verfügung gestellt. Wer über die entsprechende Software verfügt, sollte auch diese Updates installieren.




Keine Chance für Schadsoftware „DNS-Changer“
12.1.2012.  ...Das Domain Name System, kurz DNS, ist einer der wichtigsten Dienste im Internet. Er dient der Umsetzung des Namens (URL) einer Internetseite in eine sogenannte IP-Adresse.

Verseuchte Einträge
Genau das haben sich vor einiger Zeit Internetkriminelle zunutze gemacht, indem sie die Netzwerkkonfigurationen von Computern durch mit Schadsoftware verseuchte Einträge neuer DNS-Server manipuliert haben.

Dadurch konnten die Onlinegangster die Benutzer mit dem DNS-Changer infizierter PCs bei Abfrage populärer Webseiten unbemerkt auf durch sie manipulierte Internetseiten umleiten. Von dort aus wurden die Rechner der ahnungslosen Opfer unter anderem durch weitere Schädlinge verseucht.

Außerdem konnten die Kriminellen gezielt manipulierte Werbeeinblendungen, die nach einem Mausklick ebenfalls zu schädlichen Internetseiten führten, an infizierte Rechner senden sowie Suchergebnisse manipulieren.

Stichtag 8. März
Die Betreiber der verseuchten DNS-Server konnten im November letzten Jahres Dank einer Kooperation der amerikanischen Bundespolizei FBI mit europäischen Ermittlungsbehörden dingfest gemacht werden. Doch dadurch wurden die durch die kontaminierten Server verursachten Probleme nur zum Teil beseitigt.

Denn hätten die Ermittler die Steuerungscomputer der Kriminellen einfach abgeschaltet, wären vermutlich weltweit schlagartig Millionen infizierter PCs vom Internet abgeschnitten worden. Das FBI betreibt daher seitdem etliche der zuvor entseuchten Server weiter. Doch die sollen nun endgültig am 8. März dieses Jahres vom Netz gehen.

Das hat zur Folge, dass von diesem Tag an mit Computern, die durch den DNS-Changer verseucht worden sind, wegen des durch die Abschaltung fehlenden „Telefonbuchs“ (DNS) keine Verbindungen mit dem Internet mehr hergestellt werden können.

So kann man sich helfen
Zur Verhinderung derartiger Probleme hat das BSI in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt sowie der Deutschen Telekom eine Webseite entwickelt, mit deren Hilfe man per Mausklick überprüfen kann, ob der eigene PC durch den DNS-Schädling verseucht wurde.
Dazu muss man lediglich die Internetadresse www.dns-ok.de aufrufen. Unmittelbar darauf wird angezeigt, ob der Computer von dem Problem betroffen ist.




Sollte das der Fall sein, werden Handlungsanweisungen und Werkzeuge zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe der PC von dem Schädling gereinigt werden kann. Dazu kann beispielsweise das auf der Internetseite www.botfrei.de zur Verfügung gestellte kostenlose Programm DE-Cleaner genutzt werden.





Phishing von Zugangsdaten für DHL-Packstationen
9.1.2012.  ...DHL-Packstationen sind eine praktische Sache. Mit ihrer Hilfe können rund um die Uhr Pakete und Päckchen verschickt beziehungsweise empfangen werden, ohne auf die Öffnungszeiten von Postämtern angewiesen zu sein. Der Service ist daher auch bei Gewerbetreibenden sehr beliebt.

Geschickte Tarnung
Doch in der letzten Zeit werden die Stationen immer häufiger von Internetgangstern zur Abwicklung krimineller Geschäfte genutzt. Dazu bestellen sie zum Beispiel mithilfe gestohlener Kreditkartendaten im Internet Waren, die sie an fremde Packstationen schicken lassen, um sie dort mit den zuvor gestohlenen Zugangsdaten abzuholen.

Um an die Zugangsdaten zu gelangen, verschicken die Betrüger derzeit vermeintlich von der DHL stammende E-Mails, in denen behauptet wird, dass das Packstations-Konto des Empfängers im vergangenen Jahr weniger als fünf Mal genutzt wurde. Damit die Packstation weiterhin genutzt werden könne, sei ein Datenabgleich erforderlich. Dazu soll man einem in der Mail enthaltenen Link folgen.

Wer den Link anklickt, landet auf einer betrügerischen Internetseite mit der Adresse „www.deutschepost2011.de“, die ebenso wie die E-Mail täuschend echt einer offiziellen Packstations-Seite nachempfunden wurde. Auf dieser Seite wird man dazu aufgefordert, seine persönlichen Zugangsdaten zu offenbaren.





Ab in den Müll
Wer der Aufforderung folgt, tappt in die Falle der Betrüger, die die gestohlenen Daten für ihre kriminellen Aktivitäten missbrauchen.

Experten vermuten, dass die Gangster die E-Mail-Adressen der Empfänger im vergangenen Jahr beim Diebstahl von Kundendaten eines beliebten Online-Shop-System erbeutet haben. Sie können ihre Mails daher ebenso wie bei einem vorangegangenen Angriff im Oktober letzten Jahres gezielt an Packstations-Kunden versenden.

Derartige Mails gehören unverzüglich in den virtuellen Papierkorb. Die DHL verschickt grundsätzlich niemals E-Mails, in denen die Deaktivierung des Packstations-Kontos angedroht wird. Außerdem wird von der DHL weder im Internet noch telefonisch nach einer PIN gefragt. Denn die wird nur an den Automaten benötigt, um den Dienst in Anspruch nehmen zu können.




Windows-Großalarm für Computernutzer
9.1.2012...  An jedem zweiten Dienstag eines Monats veröffentlicht der Softwarehersteller Microsoft Updates, mit denen neu entdeckte Sicherheitslücken geschlossen werden können. Es muss daher schon etwas Besonderes passieren, wenn sich das Unternehmen wie in dem aktuellen Fall dazu entschließen sollte, ein außerplanmäßiges Update zu veröffentlichen.

Gefährliche Schwachstellen
Der Grund für das jetzige Update sind mehrere als äußerst gefährlich eingestufte Schwachstellen in der Komponente NET-Framework. Bei Ausnutzung der Sicherheitslücken soll es Computerkriminellen möglich sein, gegebenenfalls die vollständige Kontrolle über einen angegriffenen PC zu übernehmen.

Von dem Problem betroffen sind die Betriebssysteme Windows XP, Windows Vista, Windows 7 sowie die Windows-Server 2003, 2008 und 2008 R2.

Wegen der Brisanz der Schwachstellen sollte das Update umgehend installiert werden. Dazu bedient man sich am besten der Windows- beziehungsweise Microsoft-Update-Funktion, die nach einem Mausklick auf den Start-Button zu erreichen ist. Deren Anzeige funktioniert je nach verwendetem Betriebssystem unterschiedlich. Während die Update Funktion zum Beispiel bei Windows XP sofort sichtbar wird, ist bei Windows 7 ein Umweg über die Systemsteuerung nötig.

Obwohl nur etwas mehr als 20 Megabyte groß, erfordert die Installation des Updates ein wenig Geduld. Es sollte daher nicht unbedingt während der Hauptgeschäftszeiten durchgeführt werden. Je nach verwendetem Betriebssystem ist nach den Reparaturarbeiten gegebenenfalls ein Neustart des Rechners erforderlich.

Macke im Foxit Reader
Hand anlegen müssen auch die Nutzer des Foxit Readers. Das Programm zur Anzeige von PDF-Dateien wird von vielen Computerbesitzern als Alternative zum Adobe Reader genutzt.

Im Foxit Reader sind jedoch ebenfalls Sicherheitslücken entdeckt worden, die von Computerkriminellen beim Öffnen einer präparierten PDF-Datei, für Angriffe genutzt werden können.

Ein Update auf die Version 5.1.4.0104 behebt das Problem. Das Update installiert man, indem man im Foxit Reader auf Help / Check for Updates now klickt und danach den Anweisungen auf dem Bildschirm folgt.

Anfälliger Mediaplayer
Ebenfalls Stress gibt es für Nutzer des VLC-Mediaplayers. Nach einer Meldung von Heise-Online ist in der Software eine als kritisch eingestufte Sicherheitslücke entdeckt worden, die von Cyberkriminellen dazu genutzt werden kann, Viren, Würmer und Trojaner auf einen angegriffenen PC zu schleusen.

Ein Update auf die Version 1.1.13 soll das Problem beheben. Doch dieses Update steht derzeit noch nicht zur Verfügung. Computernutzern wird daher empfohlen, zumindest vorübergehend einen anderen Player, zum Beispiel den Windows Mediaplayer, zum Abspielen von Videos und Audiodateien zu nutzen.

Sobald die neue Version zur Verfügung steht, kann sie durch Mausklicks auf Hilfe / Nach Updates suchen installiert werden.



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